Allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen

KAPITEL I: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

1. Anwendbarkeit dieser Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot, jeden Kostenvoranschlag und jeden Vertrag zwischen Hoeksema Holding B.V, nachfolgend „Verkäufer“ genannt, und dem Kunden, es sei denn, die Parteien weichen ausdrücklich und schriftlich von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ab.

Klauseln, die von den in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltenen Klauseln abweichen, wie z.B. die Einkaufs- oder andere Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden, sind zwischen den Parteien nicht wirksam, es sei denn, sie wurden in Absprache mit dem Verkäufer vereinbart und vom Verkäufer als solche ausdrücklich schriftlich akzeptiert.

Der Kunde, der zuvor Verträge mit dem Verkäufer abgeschlossen hat, für die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen galten, gilt als stillschweigend mit der Anwendbarkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf spätere Verträge des Verkäufers einverstanden.

2. Angebote, Zustandekommen des Vertrages

Ein vom Verkäufer unterbreitetes Angebot ist freibleibend und 30 Kalendertage gültig, sofern nicht anders angegeben. Der Verkäufer kann ein Angebot innerhalb von zwei Werktagen nach Annahme durch den Kunden widerrufen. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot sind für den Verkäufer nicht bindend.

Die in einem Angebot genannten Preise verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer, Verpackungskosten und Transport, sofern nicht anders angegeben.

Sollte der Verkäufer Kosten für die Erstellung des Angebots gehabt haben, ist der Verkäufer berechtigt, alle Kosten, die ihm für die Erstellung des Angebots entstanden sind, dem Kunden in Rechnung zu stellen.

Der Vertrag kommt in dem Moment zustande, in dem der Kunde das Angebot schriftlich angenommen hat, es sei denn, der Verkäufer widerruft sein Angebot, oder der Verkäufer hat die Auftragsbestätigung des Kunden schriftlich angenommen. Es steht dem Verkäufer jederzeit frei, einen Auftrag abzulehnen, z.B. wenn der Verkäufer durch die Ausführung des Auftrags geistige Eigentumsrechte Dritter verletzen würde. Hat der Kunde einen Antrag auf nachträgliche Zahlung gemäß Artikel 21 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gestellt, kommt der Vertrag unter der aufschiebenden Bedingung der Annahme des Antrags auf nachträgliche Zahlung durch den Verkäufer zustande.

Hat der Kunde das Angebot auf elektronischem Wege (z.B. durch eine Bestellung im Webshop des Verkäufers) angenommen, bestätigt der Verkäufer unverzüglich auf elektronischem Wege den Eingang der Annahme des Angebots.

Der Verkäufer kann sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen darüber informieren, ob der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, sowie über alle Tatsachen und Faktoren, die für einen verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrages wichtig sind. Hat der Verkäufer aufgrund dieser Prüfung gute Gründe, den Vertrag nicht einzugehen, ist er berechtigt, eine elektronische Bestellung oder Anfrage begründet abzulehnen oder die Ausführung an besondere Bedingungen zu knüpfen.

Der Verkäufer behält sich das Recht vor, den Vertrag in Teilen auszuführen und den Vertrag in Teilen abzurechnen.

Jeder Vertrag stellt ein eigenständiges Geschäft dar; ein Verzug bei der Leistung des Verkäufers hat keinen Einfluss auf den Vertrag bezüglich anderer Lieferungen

3. Lieferzeit, Abnahme

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung ab Werk des Verkäufers. Der Verkäufer wird angenommene Bestellungen unverzüglich, jedoch innerhalb von 30 Tagen ausführen, sofern keine andere Lieferfrist vereinbart wurde. Die vereinbarte Lieferzeit gilt niemals als fixe Frist. Die vereinbarte Lieferfrist verlängert sich um eine Periode, während der der Verkäufer durch höhere Gewalt an der Erfüllung seiner Verpflichtungen gehindert ist, wobei die Unmöglichkeit der Beschaffung der benötigten Materialien oder Rohstoffe ausdrücklich als höhere Gewalt gilt. In jedem Fall ist unter höherer Gewalt jede Bedingung zu verstehen, auf die der Verkäufer keinen Einfluss hat und die den Verkäufer daran hindert oder es ihm unmöglich macht, die Produkte gemäß dem Vertrag herzustellen, zu beschaffen, zu verkaufen oder zu liefern.

Haben die Parteien vereinbart, dass der Verkäufer die Produkte beim Kunden abliefert und die Lieferung sich verzögert, oder wenn eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden kann, erhält der Kunde spätestens 30 Tage nach seiner Bestellung eine entsprechende Nachricht. Der Kunde hat in diesem Fall das Recht, den Vertrag kostenfrei aufzulösen. Im Falle einer Auflösung gemäß diesem Absatz wird der Verkäufer den vom Kunden bezahlten Betrag so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach der Auflösung, zurückzahlen.

Das Risiko der Beschädigung und/oder des Verlusts von Produkten liegt beim Verkäufer bis zum Zeitpunkt der Lieferung an den Kunden oder einen vorab benannten und dem Verkäufer bekannten Vertreter, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

Wenn der Kunde die Produkte nicht vor Ablauf einer letztlich vereinbarten Lieferfrist abnimmt und/oder der Kunde die Produkte unberechtigt zurückweist, kann der Verkäufer die Produkte auf Kosten des Kunden, einschließlich des Risikos der Qualitätsminderung, wozu unter anderem, aber nicht ausschließlich, Abweichungen in Farbe und Qualität der Produkte gehören, in Verwahrung nehmen (lassen). Alle dem Verkäufer im Zusammenhang mit der Verwahrung der Produkte entstandenen und noch entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Kunden. Der Verkäufer ist berechtigt, die Produkte erst nach vollständiger Bezahlung der Verwahrungskosten an den Kunden herauszugeben.

4. Qualität und Beschreibung

Der Verkäufer liefert die Produkte gemäß der Beschreibung, Qualität und Menge, wie im Produktdesigner/Bestätigung näher beschrieben. Der Produktdesigner kann hinsichtlich der Farben eine andere Darstellung zeigen, als der Kunde oder sein Computerbildschirm sieht. Der Kunde wird davon ausgegangen, dass er dies kennt und akzeptiert. Die Genehmigung des digitalen Probedrucks durch den Kunden gilt als Anerkennung, dass der Verkäufer die den Probedrucken vorausgehenden Arbeiten korrekt ausgeführt hat.

Der Verkäufer haftet nicht für Abweichungen, Fehler und Mängel, die vom Kunden in genehmigten oder korrigierten Probedrucken unbemerkt geblieben sind. Jeder auf Wunsch des Kunden angefertigte Probedruck wird neben dem vereinbarten Preis in Rechnung gestellt, es sei denn, es wurde ausdrücklich vereinbart, dass die Kosten dieser Probedrucke im Preis enthalten sind.

Abweichungen in den vom Verkäufer verwendeten Materialien und Halbfabrikaten, die gemäß den für die Lieferung dieser Materialien und Halbfabrikate geltenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen zulässig sind, gelten als Abweichungen geringer Bedeutung. Die betreffenden Bedingungen liegen beim Lieferanten zur Einsichtnahme bereit. Der Verkäufer sendet dem Kunden auf Anfrage kostenlos ein Exemplar dieser Bedingungen zu.

Abweichungen zwischen dem gelieferten Produkt einerseits und dem Originalentwurf, der Zeichnung, der Vorlage oder dem Modell bzw. dem Satz-, Druck- oder sonstigen Probedruck andererseits können keinen Grund für Ablehnung, Preisnachlass, Vertragsauflösung oder Schadenersatz darstellen, wenn sie von geringer Bedeutung oder branchenüblich sind.

Die vom Kunden zur Verfügung gestellten Originale werden sorgfältig behandelt. Für eventuelle Schäden, die bei der Bearbeitung entstehen könnten, haftet der Verkäufer jedoch nicht. Hochgeladene Dateien werden nicht länger als einen Monat gespeichert.

Der Kunde muss davon ausgehen, dass die verwendeten Substrate in einigen Fällen nicht feuerbeständig sein können. Wenn Feuerbeständigkeit eine Anforderung ist, liegt es am Kunden, dies dem Verkäufer im Voraus mitzuteilen. In Absprache wird der Verkäufer in diesem Fall versuchen, eine feuerbeständig zertifizierte Alternative zu finden.

5. Vom Kunden bereitgestellte Materialien und Anweisungen

Hat der Kunde mit dem Verkäufer vereinbart, dass der Kunde Material oder Produkte zum Bedrucken oder zur Verarbeitung anliefert, so hat er diese Anlieferung in einer für eine normale planmäßige Produktion als rechtzeitig und ordnungsgemäß zu betrachtenden Weise zu gewährleisten. Der Kunde wird hierzu Anweisungen vom Verkäufer einholen.

Der Kunde ist verpflichtet, neben dem für die vereinbarte Leistung benötigten Material oder den dafür benötigten Produkten auch eine für die betreffende Bearbeitung angemessene Menge für Probedrucke, Anlaufbögen usw. zu liefern. Der Kunde wird hierzu die Angaben des Verkäufers einholen. Der Kunde garantiert, dass der Verkäufer eine ausreichende Menge erhält. Die Empfangsbestätigung des Materials oder der Produkte durch die oder die auf den Transportdokumenten angegebene Menge wurde empfangen.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die vom Kunden erhaltenen Gegenstände vor dem Bedrucken oder der Bearbeitung auf ihre Eignung hierfür zu prüfen.

Der Verkäufer haftet nicht für Mängel bei der Vertragserfüllung, die auf außergewöhnliche oder für den Verkäufer vernünftigerweise unvorhersehbare Verarbeitungsschwierigkeiten zurückzuführen sind, die aus der Art der vom Kunden gelieferten Materialien oder Produkte resultieren, und auch nicht, wenn dies eine Folge von Abweichungen zwischen dem ursprünglich dem Verkäufer gezeigten Muster und den später vom Kunden für die Auflage gelieferten Materialien oder Produkten ist.

Der Verkäufer übernimmt keine Gewähr für Eigenschaften wie Haltbarkeit, Haftung, Glanz, Farbe, Licht- oder Farbechtheit oder Abriebfestigkeit der Produkte, wenn der Kunde nicht spätestens bei Vertragsabschluss schriftlich Angaben zu den Eigenschaften und der Art der von ihm gelieferten Materialien oder Produkte gemacht und keine zuverlässigen Informationen über die angewandten Vorbehandlungen und die angewandten Oberflächenbehandlungen gegeben hat.

Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, haftet der Verkäufer nicht für Ablösen, Kleben, Schmieren, Farb- oder Glanzveränderungen oder Beschädigungen von ihm vom Kunden erhaltenen und von ihm zu bedruckenden oder zu bearbeitenden Materialien und Produkten, wenn diese einer Vorbehandlung, wie z.B. dem Auftragen von Lack, Beschichtung, Firnis oder Antischmutzpulver, unterzogen wurden.

Der Kunde ist verpflichtet, den Verkäufer unverzüglich auf besondere Schwierigkeiten oder Gesundheitsrisiken während des Bedruckens oder der Bearbeitung der von ihm gelieferten Materialien und Produkte hinzuweisen.

Der Verkäufer ist berechtigt, über die Reste wie Schnittabfälle etc. der vom Kunden gelieferten Materialien und Produkte zu verfügen, als wären sie sein Eigentum. Der Kunde ist auf Verlangen des Verkäufers verpflichtet, die unbenutzten Materialien und Produkte sowie die soeben genannten Reste auf eigene Kosten beim Verkäufer abzuholen.

6. Produktionsmittel und Zeichnungen des Verkäufers

Werden Artikel nach Zeichnungen, Mustern, Modellen oder sonstigen Anweisungen im weitesten Sinne gefertigt, die der Verkäufer vom Kunden erhält, so gewährleistet der Kunde, dass mit der Herstellung und/oder Lieferung der genannten Artikel keine Verletzung eines Rechts an geistigem Eigentum, wie Patent-, Marken- oder Anwendungsrecht, Musterrecht oder eines anderen Rechts Dritter, erfolgt. Der Kunde stellt den Verkäufer von allen entsprechenden Ansprüchen Dritter gegenüber dem Verkäufer frei. Sollte ein Dritter Einspruch gegen die Herstellung und/oder Lieferung aufgrund eines vermeintlichen Rechts im Sinne des Vorstehenden erheben, so ist der Verkäufer schon aus diesem Grund berechtigt, die Herstellung und/oder Lieferung sofort einzustellen und Ersatz der entstandenen Kosten zu verlangen, unbeschadet seiner Ansprüche gegenüber dem Kunden bezüglich weiterer Entschädigung und ohne dass der Verkäufer verpflichtet ist, dem Kunden irgendeinen Schadenersatz zu zahlen.

Alle Zeichnungen, Skizzen, Grafiken, Muster, Modelle, Fotos, Druckproben usw., die für den Verkäufer angefertigt und/oder dem Kunden geliefert werden, bleiben Eigentum des Verkäufers und dürfen weder ganz noch teilweise vervielfältigt, verwendet oder an Dritte weitergegeben oder gezeigt werden, ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verkäufers. Sie müssen auf erste Anforderung unverzüglich an den Verkäufer zurückgegeben werden.

Alle vom Verkäufer hergestellten Gegenstände wie Produktionsmittel, Halbfabrikate und Hilfsmittel und insbesondere Schriftsatz, Entwurfszeichnungen, Modelle, Arbeits- und Detailzeichnungen, Informationsträger, Computersoftware, Datenbanken, fotografische Aufnahmen, Lithos, Klischees, Filme, Mikro- und Makromontagen, Druckplatten, Siebdruckformen, Tiefdruckzylinder, Typen, Stanzmesser und -formen, (Folien-)Prägeformen, Stempelplatten und Peripheriegeräte bleiben Eigentum des Verkäufers, auch wenn diese als separater Posten im Angebot, im Angebot oder in der Rechnung aufgeführt sind.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die in Absatz 3 dieses Artikels genannten Sachen an den Kunden abzugeben.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die in Absatz 3 dieses Artikels genannten Sachen für den Kunden aufzubewahren. Sofern Kunde und Verkäufer vereinbaren, dass diese Sachen vom Kunden aufbewahrt werden, geschieht dies für die Dauer von höchstens einem halben Jahr und ohne dass der Verkäufer für die Eignung zur wiederholten Verwendung einsteht.

7. Prüfung der Produkte, Rügefrist

Der Kunde ist verpflichtet, die gelieferten Produkte zum Zeitpunkt der Lieferung zu überprüfen. Reklamationen/Beanstandungen wegen Mängeln, Fehlern, Abweichungen von den angegebenen Spezifikationen oder äußerlich erkennbaren Abweichungen/Beschädigungen müssen vom Kunden auf den von ihm abgezeichneten Frachtbriefen genau beschrieben werden. Verspätete Reklamationen führen zum Verfall aller Rechte des Kunden.

Nicht sichtbare Mängel oder Mängel müssen innerhalb von spätestens acht (8) Tagen nach Entdeckung, jedoch innerhalb von zwei Monaten nach Lieferdatum, schriftlich per Einschreiben beim Verkäufer eingereicht werden. Reklamationen müssen vom Kunden genau beschrieben werden.

Ohne Zustimmung des Verkäufers ist der Kunde nicht berechtigt, Produkte, die seiner Meinung nach Mängel aufweisen, zurückzusenden.

8. Preise

Erhöhen sich die Selbstkostenpreise in der Zeit zwischen dem Angebotsdatum und dem Lieferdatum, z.B. infolge von behördlichen Maßnahmen, Löhnen, Einfuhrzöllen, ist der Verkäufer berechtigt, den dem Kunden in Rechnung zu stellenden Preis entsprechend zu erhöhen. Der Kunde, der nicht in Ausübung seines Berufs oder Gewerbes handelt (Verbraucher), hat das Recht, den Vertrag aufzulösen, wenn die Preisänderung innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss erfolgt.

Der Verkäufer ist berechtigt zu verlangen, dass der Kunde – bevor die Produkte geliefert werden – eine Vorauszahlung leistet oder Sicherheit stellt.

Sollte der Verkäufer offensichtliche Rechenfehler gemacht haben, können diese jederzeit von ihm korrigiert werden.

9. Zahlung

Alle Zahlungen müssen innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Rechnungsdatum erfolgen, sofern nicht anders vereinbart. Sofern der Kunde kein Verbraucher ist, hat der Kunde kein Recht auf Skonto, Aussetzung oder Verrechnung.

Kommt der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht ordnungsgemäß nach, befindet er sich ohne weitere Mahnung oder Inverzugsetzung in Verzug. Ist der Kunde Verbraucher, so gerät er erst in Verzug, nachdem er schriftlich zur Zahlung aufgefordert wurde, wobei eine angemessene Frist zur Erfüllung gesetzt wurde und die Erfüllung innerhalb der Frist ausbleibt. Im Falle einer nicht rechtzeitigen Zahlung ist der Verkäufer berechtigt, alle weiteren Lieferungen an den Kunden, sowohl die aufgrund des Vertrages, auf den sich die ausstehende Zahlung bezieht, als auch die aufgrund anderer Verträge, auszusetzen.

Der Verkäufer ist dann berechtigt, dem Kunden pro Monat die gesetzlichen (Handels-)Zinsen auf den ausstehenden Betrag ab dem Fälligkeitsdatum bis zum Datum der vollständigen Zahlung in Rechnung zu stellen. Ein Teil eines Kalendermonats gilt in diesem Zusammenhang als vollständiger Kalendermonat.

Alle Kosten der gerichtlichen und außergerichtlichen Beitreibung der Forderung(en) gehen zu Lasten des Kunden. Sofern der Kunde kein Verbraucher ist, werden diese auf 15 % des Rechnungsbetrags festgesetzt, unbeschadet des Rechts des Verkäufers, die tatsächlichen Kosten vom Kunden zu fordern, sofern diese höher sind.

Sollte der Kunde versuchen, eine Schuldenregelung mit seinen Gläubigern zu treffen, im Falle eines Insolvenzantrags, eines Antrags auf Zahlungsaufschub oder WSNP, einer Beschlagnahme und/oder Liquidation, Auflösung oder Abwicklung des Unternehmens, im Falle der Erlangung der Kontrolle über das Unternehmen des Kunden durch eine oder mehrere andere Personen im Sinne der SER-Fusionsverhaltensregeln, unabhängig davon, ob diese Verhaltensregeln auf die betreffende Kontrolleanwendung finden, sowie im Falle von Tod und/oder Entmündigung und/oder Widerruf und/oder Reduzierung eines vom Kreditversicherer des Verkäufers zugunsten des Kunden ausgestellten Kreditlimits, ist der Verkäufer berechtigt, den Vertrag sofort aufzulösen bzw. zu kündigen, und alles, was der Verkäufer vom Kunden zu fordern hat, ist sofort fällig, unbeschadet des Rechts, den weitergehenden Schaden zu fordern.

Löst oder kündigt der Verkäufer den Vertrag, weil der Kunde für insolvent erklärt wird, so hat der Verkäufer das Recht, die von ihm an den Kunden verkauften Produkte aus der Insolvenzmasse zum Marktwert der Produkte zum Zeitpunkt des Rückkaufs zurückzukaufen.

Der Verkäufer hat jederzeit, aufgrund von vermuteter reduzierter Kreditwürdigkeit des Kunden, das Recht, nach seiner Wahl entweder die Lieferung auszusetzen oder den Vertrag für die Zukunft als aufgelöst zu betrachten, es sei denn, der Kunde stellt innerhalb einer vom Verkäufer festzulegenden Frist Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Zahlung dessen, was der Kunde schulden wird. In beiden Fällen hat der Verkäufer Anspruch auf Schadenersatz für den nicht ausgeführten Teil der Bestellung. Auf Wunsch des Kunden können die Lieferungen gegen eine vom Verkäufer zu beurteilende Sicherheit fortgesetzt werden.

10. Eigentumsvorbehalt

Der Verkäufer behält sich das Eigentum an allen von ihm an den Kunden gelieferten oder noch zu liefernden Produkten vor, bis der Kaufpreis für all diese Produkte vollständig an ihn gezahlt ist. Der Eigentumsvorbehalt gilt auch für alle aus diesem Vertrag resultierenden Verpflichtungen, die der Verkäufer gegenüber dem Kunden erwerben könnte.

Der Kunde ist verpflichtet, die unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Produkte mit der gebotenen Sorgfalt und als erkennbares Eigentum des Verkäufers aufzubewahren.

Kommt der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verkäufer nicht nach und/oder gibt der Verkäufer begründeten Anlass zur Befürchtung, dass er diesen Verpflichtungen nicht nachkommen wird, ist der Verkäufer berechtigt, die unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Produkte ohne Einschaltung Dritter, wie z.B. aber nicht beschränkt auf ein Gericht, zurückzunehmen. Hierbei erteilt der Kunde dem Verkäufer die Zustimmung, die betreffenden Produkte in Besitz zu nehmen sowie die Räumlichkeiten, in denen sich die betreffenden Produkte befinden, sowie die, die Zugang dazu verschaffen, zu betreten.

Der Kunde ist verpflichtet, den Verkäufer unverzüglich schriftlich davon in Kenntnis zu setzen, dass Dritte Rechte an den Produkten geltend machen, auf denen ein Eigentumsvorbehalt des Verkäufers ruht.

Der Kunde ist verpflichtet, die Produkte für die Dauer des Eigentumsvorbehalts gegen Brand-, Explosions- und Wasserschäden sowie gegen Diebstahl zu versichern und die Policen dieser Versicherungen dem Verkäufer auf erste Anforderung zur Einsichtnahme vorzulegen.

Solange das Eigentum an den Produkten nicht auf den Kunden übergegangen ist, darf dieser die gelieferten Produkte Dritten weder übereignen, verpfänden noch anderweitig belasten, veräußern oder zur Nutzung überlassen, gleich aus welchem Rechtsgrund, es sei denn, es wurde schriftlich etwas anderes vereinbart.

Nimmt der Verkäufer Produkte aufgrund dieses Artikels zurück, erstellt er gegebenenfalls eine Gutschrift. Die Produkte werden dann zum Marktwert der Produkte, berechnet zum Zeitpunkt der Rücknahme, gutgeschrieben. Der Kunde ist verpflichtet, einen eventuellen Wertverlust der Produkte zu ersetzen.

Für den Fall, dass der Kunde die Produkte an einen Dritten weiterverkauft und der Kaufpreis für die Produkte noch nicht (vollständig) beglichen ist, ist der Kunde auf Verlangen des Verkäufers verpflichtet, die Forderung gegen diesen Dritten an den Verkäufer abzutreten oder zu verpfänden.

11. Höhere Gewalt

Unter höherer Gewalt ist in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen jeder vom Willen des Verkäufers unabhängige Umstand zu verstehen – auch wenn dieser zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits vorhersehbar war –, der die Erfüllung des Vertrages dauerhaft oder vorübergehend verhindert, sowie, soweit nicht bereits darin enthalten, (Bürger-)Krieg, Kriegsgefahr, (Arbeits-)Streik, Aussperrung, Transportschwierigkeiten, Brand und andere schwerwiegende Störungen im Betrieb des Verkäufers oder seiner Lieferanten, sowie Mängel der Zulieferer des Verkäufers.

Kann der Verkäufer seine Verpflichtungen aufgrund höherer Gewalt nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllen, werden diese Verpflichtungen ausgesetzt, bis der Verkäufer wieder in der Lage ist, den Vertrag in der vereinbarten Weise zu erfüllen.

Für den Fall, dass der Verkäufer bei Eintritt der höheren Gewalt bereits teilweise seinen Verpflichtungen nachgekommen ist oder nur teilweise seinen Verpflichtungen nachkommen kann, ist der Verkäufer berechtigt, den bereits gelieferten bzw. den lieferbaren Teil gesondert in Rechnung zu stellen. Der Kunde ist dann verpflichtet, diese Rechnung zu begleichen, als ob es sich um einen gesonderten Vertrag handelte.

Falls der Verkäufer infolge eines in Artikel 1 Absatz 1 beschriebenen Ereignisses nicht in der Lage ist, seine Verpflichtungen gegenüber dem Kunden innerhalb einer angemessenen Frist zu erfüllen, haben sowohl der Verkäufer als auch der Kunde das Recht, den zwischen ihnen bestehenden Vertrag aufzulösen, ohne dass der Verkäufer gegenüber dem Kunden zum Ersatz von Schäden im Zusammenhang mit der Auflösung verpflichtet ist.

12. Haftung

Die Haftung des Verkäufers für alle Schäden und Kosten, die durch eine zurechenbare Nichterfüllung des Vertrages verursacht werden oder in direktem Zusammenhang damit stehen oder durch eine unerlaubte Handlung des Verkäufers verursacht werden, ist jederzeit auf die Reparatur der mangelhaften Produkte oder deren Ersatz beschränkt. Der Kunde hat nur dann Anspruch auf Ersatz, wenn eine Reparatur des Produkts nicht möglich ist.

In jedem Fall ist die Haftung des Verkäufers auf den Netto-Rechnungsbetrag der betreffenden Lieferung begrenzt.

Der Verkäufer haftet niemals für indirekte Schäden und Kosten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Produktionsschäden, entgangenen Gewinn und andere indirekte wirtschaftliche Schäden, Transportkosten, Verzögerungsschäden, Schäden Dritter, Betriebsverluste, Verlust von Produktionszeit und verpasste Gelegenheiten.

Der Verkäufer haftet nicht für Schäden, die durch sein Personal oder durch vom Verkäufer bei der Lieferung der Produkte beauftragte Lieferanten oder andere Dritte verursacht werden.

Der Verkäufer haftet nicht für Schäden, die auf fehlerhafte Informationen des Kunden zurückzuführen sind. Der Verkäufer haftet auch nicht für Druck- oder Schreibfehler in Abbildungen, Broschüren oder Websites. Der Verkäufer haftet nicht für die Beständigkeit des Produkts gegenüber Feuchtigkeit, extremer UV-Strahlung und anderen extremen Umgebungsfaktoren. Bei der Herstellung der Produkte Fine-Art Plexiglas und Fine-Art Aluminium kann der Verkäufer kein 100% staubfreies Ergebnis garantieren.

Bei Transportschäden haftet der Verkäufer nicht, wenn der Käufer den Empfang ordnungsgemäß quittiert hat. Der Verkäufer weist den Kunden hierauf nochmals gesondert mittels eines großen Aufklebers auf der Lieferung/Verpackung hin.

Der Verkäufer haftet nicht, wenn der Kunde die Gebrauchsanweisungen der Produkte, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Sicherheitsvorschriften und Lagerungshinweise, nicht beachtet.

Der Kunde stellt den Verkäufer von allen Ansprüchen Dritter auf Schadenersatz frei und hält ihn diesbezüglich schadlos, soweit die Haftung des Verkäufers in diesen Bedingungen im Verhältnis zum Kunden ausgeschlossen ist.

Die Absätze 1 bis 4 dieses Artikels 10 finden keine Anwendung, wenn der Kunde Verbraucher ist.

13. Geistige Eigentumsrechte

Dem Kunden ist bekannt, dass auf die im Zusammenhang mit dem Vertrag gelieferten Produkte, Modelle, Muster, Logos, Broschüren, Abbildungen usw. sowie deren Ableitungen geistige Eigentumsrechte, einschließlich Urheberrechte, sowohl des Verkäufers selbst als auch Dritter bestehen können, welche Rechte er respektieren und nicht verletzen wird.

Es ist dem Kunden ausdrücklich untersagt, diese Dokumente, Materialien und/oder Produkte sowie Werbematerial für andere Zwecke zu verwenden, zu vervielfältigen, zu veröffentlichen, Dritten zur Verfügung zu stellen oder auf andere Weise zur Nutzung zu überlassen, als im Vertrag zwischen dem Verkäufer und dem Kunden festgelegt, es sei denn, der Verkäufer hat dies ausdrücklich schriftlich genehmigt.

Durch den Kauf eines Kunstfotos vom Verkäufer erwirbt der Kunde lediglich das Eigentum an der Sache. Der Verkäufer bleibt jederzeit Eigentümer der vollständigen geistigen Eigentumsrechte in Bezug auf das Kunstfoto. Es ist dem Kunden nicht gestattet, die Produkte des Verkäufers, einschließlich Kunstfotos, zu vervielfältigen, zu vermieten, öffentlich auszustellen oder für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Es ist dem Kunden jedoch gestattet, Produkte zu verkaufen.

Falls der Kunde von einer Verletzung des oben beschriebenen gewerblichen/geistigen Eigentumsrechts Kenntnis erlangt, hat er dies dem Verkäufer unverzüglich mitzuteilen.

Bei Verstoß gegen die Bestimmungen dieses Artikels verwirkt der Kunde gegenüber dem Verkäufer eine sofort fällige Vertragsstrafe von € 50.000,-, unbeschadet des Rechts des Verkäufers, die Erfüllung und/oder den tatsächlichen Schaden zu fordern.

Durch die Erteilung eines Auftrages zur Vervielfältigung oder Reproduktion von durch das Urheberrechtsgesetz oder ein sonstiges Eigentumsrecht geschützten Objekten erklärt der Kunde, dass keine Verletzung von Urheberrechten Dritter vorliegt, und stellt den Verkäufer gerichtlich und außergerichtlich von allen finanziellen und sonstigen Folgen, die sich aus der Vervielfältigung oder Reproduktion ergeben, frei. Auch im Falle, dass sich aus der Vervielfältigung oder Reproduktion finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Urheber oder dessen Rechtsnachfolgern ergeben, gehen diese zu Lasten des Kunden.

14. Sonstiges

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen sind in niederländischer Sprache abgefasst. Bei der Übersetzung der allgemeinen Geschäftsbedingungen in eine andere Sprache gilt die niederländische Fassung als authentisch und die verwendeten Begriffe sind im Kontext des niederländischen Rechtssystems zu lesen und zu verstehen.

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen können nur schriftlich geändert werden. Dies gilt auch für dieses Schriftformerfordernis.

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig sein, so behalten die übrigen Bestimmungen ihre volle Wirksamkeit. In diesem Fall werden die Parteien die ungültige Bestimmung durch eine gültige Bestimmung ersetzen, die dem Zweck und dem Sinn dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen entspricht und so wenig wie möglich von der ungültigen Bestimmung abweicht.

15. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Auf diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und alle Angebote und Verträge zwischen Verkäufer und Kunde ist ausschließlich niederländisches Recht anwendbar. Die Anwendbarkeit des UN-Kaufrechts wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Das Gericht Overijssel (Almelo) ist ausschließlich zuständig für Streitigkeiten, die sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder einem Vertrag ergeben können, wobei es dem Verkäufer freisteht, den Kunden auch vor dem zuständigen Gericht seines Wohnsitzes zu verklagen.

KAPITEL II: WEBSHOP

Im Falle einer Bestellung im Webshop des Verkäufers gelten zusätzlich zu den Bestimmungen in Kapitel I die Bestimmungen dieses Kapitels II dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Im Falle eines Widerspruchs zwischen Kapitel I und Kapitel II haben die Bestimmungen in Kapitel II Vorrang.

16. Widerrufsrecht / Rücktrittsrecht

Handelt es sich um einen über den Webshop des Verkäufers geschlossenen Verbrauchergeschäft, hat der Kunde das Recht, (einen Teil) der gelieferten Waren innerhalb einer Bedenkzeit von 14 Kalendertagen ohne Angabe von Gründen zurückzugeben.

Die in Absatz 1 genannte Bedenkzeit beginnt am Tag, nachdem der Kunde oder ein vom Kunden zuvor benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren erhalten hat, oder:

wenn der Kunde in derselben Bestellung mehrere Waren bestellt hat: der Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter die letzten Waren erhalten hat.

wenn die Lieferung einer Ware aus mehreren Teilsendungen oder Einzelteilen besteht: der Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter die letzte Teilsendung oder das letzte Einzelteil erhalten hat;

Das Widerrufsrecht gilt jedoch nicht für:

bei Verträgen über die regelmäßige Lieferung von Waren über einen bestimmten Zeitraum: der Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter das erste Produkt erhalten hat.

  • Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt wurden, z.B. Maßanfertigungen, oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind;
  • Dienstleistungsverträge, nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung, und ausschließlich dann, wenn die Ausführung mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des Kunden begonnen hat und der Kunde erklärt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Verkäufer den Vertrag vollständig erfüllt hat.

Dies bedeutet, dass der Kunde die Produkte, die der Verkäufer nach Wunsch des Kunden hergestellt hat, d.h. personalisierte Fotoprodukte, nicht widerrufen kann.

17. Pflichten des Kunden während der Bedenkzeit

Während der Bedenkzeit wird der Kunde die Waren und die Verpackung sorgfältig behandeln. Er wird die Waren nur in dem Maße auspacken oder verwenden, wie dies zur Beurteilung der Art, der Eigenschaften und der Funktionsweise der Waren erforderlich ist. Grundsätzlich darf der Kunde die Waren nur so behandeln und prüfen, wie es ihm in einem Geschäft gestattet wäre.

Der Kunde haftet für einen Wertverlust der Waren, der auf eine über das in Absatz 1 gestattete Maß hinausgehende Behandlung der Waren zurückzuführen ist.

18. Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden und die Kosten dafür

Macht der Kunde von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, teilt er dies dem Verkäufer innerhalb der Bedenkzeit mittels des Muster-Widerrufsformulars oder auf andere eindeutige Weise mit.

So schnell wie möglich, jedoch innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag, der auf die in Absatz 1 genannte Mitteilung folgt, sendet der Kunde die Ware zurück oder übergibt sie an (einen Bevollmächtigten von) den Verkäufer.

Der Kunde sendet die Waren mit allem gelieferten Zubehör, wenn dies zumutbar ist, im Originalzustand und in der Originalverpackung und gemäß den vom Verkäufer erteilten Anweisungen zurück.

Das Risiko und die Beweislast für die ordnungsgemäße und fristgerechte Ausübung des Widerrufsrechts liegen beim Kunden. Der Kunde muss nachweisen, dass die gelieferten Waren fristgerecht zurückgesandt wurden, zum Beispiel durch einen Postversandbeleg.

Der Kunde trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Widerruft der Kunde, nachdem er ausdrücklich verlangt hat, dass die Erbringung der Dienstleistung während der Bedenkzeit beginnt, schuldet der Kunde dem Verkäufer einen Betrag, der proportional zu dem Teil der Verpflichtung ist, den der Verkäufer zum Zeitpunkt des Widerrufs erfüllt hat, verglichen mit der vollständigen Erfüllung der Verpflichtung.

19. Pflichten des Verkäufers bei Widerruf

Der Verkäufer erstattet alle Zahlungen des Kunden, einschließlich etwaiger vom Verkäufer für die zurückgesandten Waren in Rechnung gestellter Lieferkosten, unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach dem Tag, an dem der Kunde den Widerruf mitteilt. Sofern der Verkäufer nicht anbietet, die Waren selbst abzuholen, kann er die Rückzahlung verweigern, bis er die Waren erhalten hat oder bis der Kunde nachweist, dass er die Waren zurückgesandt hat, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt. Bei Rücksendung der gesamten Bestellung wird der volle Kaufpreis einschließlich eventuell berechneter Versand- und/oder Zahlungskosten an den Kunden zurückgezahlt. Die Kosten der Rücksendung der Waren trägt der Kunde. Bei Rücksendung nur eines Teils der Waren wird nur der Kaufwert der zurückgesandten Waren zurückerstattet.

Der Verkäufer verwendet für die Rückzahlung dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde verwendet hat, es sei denn, der Kunde stimmt einer anderen Methode zu.

Hat der Kunde eine teurere Liefermethode als die günstigste Standardlieferung gewählt, muss der Verkäufer die zusätzlichen Kosten für die teurere Methode nicht erstatten.

Die Rücksendung der Waren erfolgt vollständig auf Kosten und Gefahr des Kunden.

20. Beschwerdeverfahren

Der Verkäufer verfügt über ein Beschwerdeverfahren und bearbeitet die Beschwerde gemäß diesem Beschwerdeverfahren. Der Kunde kann eine Beschwerde auch über die EU-Plattform zur Streitbeilegung unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ einreichen.

Reklamationen über die Ausführung des Vertrages müssen dem Verkäufer innerhalb einer angemessenen Frist, nachdem der Kunde die Mängel festgestellt hat, vollständig und deutlich beschrieben vorgelegt werden. Reklamationen können gemeldet werden unter: klantenservice@printingambitions.com.

Beim Verkäufer eingegangene Beschwerden werden innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Empfangsdatum beantwortet. Falls eine Beschwerde eine absehbar längere Bearbeitungszeit erfordert, wird der Verkäufer innerhalb der 14-Tages-Frist mit einer Empfangsbestätigung und einem Hinweis, wann der Kunde eine ausführlichere Antwort erwarten kann, antworten.

Der Kunde muss dem Verkäufer in jedem Fall 4 Wochen Zeit geben, um die Beschwerde in gegenseitigem Einvernehmen zu lösen. Nach Ablauf dieser Frist entsteht ein Streit, der dem Streitbeilegungsverfahren unterliegt.

Eine Beschwerde über ein Produkt, eine Dienstleistung oder den Service des Verkäufers kann auch über ein Beschwerdeformular der Website der Stiftung Webshop Keurmerk www.keurmerk.info eingereicht werden. Die Beschwerde wird dann sowohl an den Verkäufer als auch an die Stiftung Webshop Keurmerk gesendet. Wenn die Beschwerde nicht in gegenseitigem Einvernehmen gelöst werden kann, entsteht ein Streit, der dem Streitbeilegungsverfahren unterliegt.

21. Streitigkeiten Stichting Webshop Keurmerk

Streitigkeiten zwischen dem Kunden und dem Verkäufer über den Abschluss oder die Ausführung von Verträgen bezüglich vom Verkäufer zu liefernder oder gelieferter Produkte können, unter Beachtung der nachstehenden Bestimmungen, sowohl vom Kunden als auch vom Verkäufer der Schlichtungsstelle Webshop, Postbus 90600, 2509 LP Den Haag (www.sgc.nl) vorgelegt werden.

Eine Streitigkeit wird von der Schlichtungsstelle nur dann behandelt, wenn der Kunde seine Beschwerde zuvor innerhalb von 8 Tagen dem Verkäufer vorgelegt hat.

Spätestens drei Monate nach Entstehung der Streitigkeit muss diese schriftlich bei der Schlichtungsstelle anhängig gemacht werden.

Wenn der Kunde einen Streitfall der Schlichtungsstelle vorlegen möchte, ist der Verkäufer an diese Wahl gebunden. Wenn der Verkäufer dies tun möchte, muss der Kunde innerhalb von fünf Wochen nach einem diesbezüglichen schriftlichen Antrag des Verkäufers schriftlich erklären, ob er dies ebenfalls wünscht oder ob er den Streitfall durch das zuständige Gericht behandeln lassen möchte. Erhält der Verkäufer die Wahl des Kunden nicht innerhalb der Frist von fünf Wochen, ist der Verkäufer berechtigt, den Streitfall dem zuständigen Gericht vorzulegen.

Die Schlichtungsstelle trifft ihre Entscheidungen unter den Bedingungen, die in ihrer Geschäftsordnung festgelegt sind. Die Entscheidungen der Schlichtungsstelle erfolgen in Form eines verbindlichen Gutachtens.

Die Schlichtungsstelle wird eine Streitigkeit nicht behandeln oder die Behandlung einstellen, wenn dem Verkäufer ein Zahlungsaufschub gewährt wurde, dieser in Konkurs geraten ist oder seine Geschäftstätigkeit tatsächlich eingestellt hat, bevor eine Streitigkeit von der Kommission in der Sitzung behandelt und ein endgültiges Urteil gefällt wurde.

Wenn neben der Schlichtungsstelle Webshop eine andere anerkannte oder der Stichting Geschillencommissies voor Consumentenzaken (SGC) oder dem Klachteninstituut Financiële Dienstverlening (Kifid) angeschlossene Schlichtungsstelle zuständig ist, ist für Streitigkeiten, die hauptsächlich die Methode des Fernabsatzes oder der Dienstleistung betreffen, die Schlichtungsstelle Webshop ausschließlich zuständig. Für alle anderen Streitigkeiten ist die andere anerkannte, bei SGC oder Kifid angeschlossene Schlichtungsstelle zuständig.

22. Branchengarantie Stichting Webshop Keurmerk

Die Stiftung Webshop Keurmerk garantiert die Einhaltung der verbindlichen Empfehlungen der Schlichtungsstelle Webshop durch ihre Mitglieder, es sei denn, das Mitglied beschließt, die verbindliche Empfehlung innerhalb von zwei Monaten nach deren Versand gerichtlich überprüfen zu lassen. Diese Garantie lebt wieder auf, wenn die verbindliche Empfehlung nach gerichtlicher Überprüfung Bestand hatte und das entsprechende Urteil rechtskräftig geworden ist. Bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 € pro verbindlicher Empfehlung wird dieser Betrag von der Stiftung Webshop Keurmerk an den Kunden ausgezahlt. Bei Beträgen über 10.000 € pro verbindlicher Empfehlung werden 10.000 € ausgezahlt. Für den Restbetrag hat die Stiftung Webshop Keurmerk die Verpflichtung, sich zu bemühen, dass das Mitglied die verbindliche Empfehlung erfüllt.

Voraussetzung für die Anwendung dieser Garantie ist, dass der Kunde einen schriftlichen Antrag bei der Stiftung Webshop stellt und seine Forderung gegen den Verkäufer an die Stiftung Webshop Keurmerk abtritt. Beträgt die Forderung gegen den Verkäufer mehr als 10.000 €, wird dem Kunden angeboten, seine Forderung, soweit sie den Betrag von 10.000 € übersteigt, an die Stiftung Webshop Keurmerk abzutreten, woraufhin diese Organisation im eigenen Namen und auf eigene Kosten die Zahlung gerichtlich beantragen wird, um den Kunden zu befriedigen.

KAPITEL III: NACHTRÄGLICHE BEZAHLUNG

Im Falle einer Bestellung im Webshop des Verkäufers, bei der der Kunde die nachträgliche Bezahlung wählt, gelten zusätzlich zu den Bestimmungen in den Kapiteln I und II die Bestimmungen dieses Kapitels III dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Im Falle eines Widerspruchs zwischen den erstgenannten Kapiteln und dem letztgenannten Kapitel III hat das letztgenannte Kapitel III Vorrang.

Wenn der Kunde den nachträglichen Bezahldienst des Verkäufers in Anspruch nimmt, erklärt sich der Kunde mit den Zahlungsbedingungen von Arvato Finance B.V., handelnd unter dem Namen AfterPay, einverstanden. Der Verkäufer ist nicht verantwortlich oder haftbar für den Inhalt der Zahlungsbedingungen von AfterPay.

ZAHLUNGSBEDINGUNGEN FÜR VERBRAUCHER

Akzeptanz- und Zahlungsbedingungen Arvato Finance B.V. handelnd unter dem Namen AfterPay

(Version 3.0, Mai 2018)

Die vorliegenden Vertragsbedingungen gelten für einen Besuch des Kunden auf der AfterPay-Website, den Antrag des Kunden auf nachträgliche Zahlung und dessen Prüfung sowie nach Genehmigung des Antrags für den Nachzahlungsservice AfterPay.

Artikel 1 Antragsprüfung

1.1. Sie haben eine Bestellung aufgegeben und sich entschieden, über den Nachzahlungsservice (AfterPay) von Arvato Finance B.V., die unter dem Handelsnamen AfterPay (im Folgenden „AfterPay“) firmiert, bezahlen zu dürfen. Ihre Wahl führt nicht unmittelbar zu einer Vereinbarung mit dem Händler, bei dem Sie über AfterPay bezahlen dürfen. Der Händler und AfterPay behalten sich ausdrücklich das Recht vor, Ihren Antrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Dies hängt vom Ergebnis der Überprüfung Ihrer Daten ab.

1.2. Das Ergebnis der Prüfung wird Ihnen möglichst sofort online angezeigt, und zwar ob Ihr Antrag genehmigt wird oder nicht, bzw. ob er unter Vorbehalt genehmigt wird. Diese vorläufige Genehmigung ist grundsätzlich nur das Ergebnis einer Datenprüfung durch uns. Auf Wunsch können Sie eine schriftliche Mitteilung mit Angabe der Gründe erhalten. Sie können sich auch nach einem Werktag telefonisch an den AfterPay-Kundenservice wenden.

1.3. AfterPay kann innerhalb eines Werktages nach anfänglicher vorläufiger Annahme Ihres Antrags auf Zahlung mit AfterPay diesen in eine Ablehnung des Antrags umwandeln und somit die Nutzung einer Zahlung mit AfterPay ablehnen. Die vorläufige Annahme hängt damit zusammen, dass die Genehmigung vorläufig ausschließlich das Ergebnis einer begrenzten Datenprüfung ist.

1.4. Jeder Händler ist berechtigt, Sie als Verbraucher bei Abschluss eines Kaufvertrags zu überprüfen. Hierfür nutzt der Händler AfterPay, wenn Sie sich für die Zahlung mit AfterPay entscheiden. Hierfür sind die folgenden Daten erforderlich:

1. Die Namens-, Adress- und Kontaktdaten. Diese Adresse darf kein Postfach sein und muss in den Niederlanden liegen;

2. Die Registernummer im Handelsregister der Handelskammer, wenn Sie über Ihr (Einzelunternehmen/GbR/Personengesellschaft) Unternehmen kaufen;

3. Wenn Sie als Einzelunternehmen, Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder Partnerschaft bezahlen möchten, müssen Sie auch die Namen des Inhabers des Einzelunternehmens oder der Gesellschafter angeben, die das Unternehmen bei der Antragstellung rechtlich vertreten;

4. Die Bankkontonummer, mit der Sie AfterPay bezahlen werden (im Falle einer einmaligen Lastschrift);

1.5. Um mit AfterPay bezahlen zu können, müssen Sie die folgenden Bedingungen erfüllen:

Sie haben eine Rechnungs- und Lieferadresse in den Niederlanden. Diese Adresse darf kein Postfach sein;

Sie wurden nicht für insolvent erklärt, befinden sich nicht im Zahlungsaufschub, stehen nicht unter Vormundschaft oder Betreuung, oder es wurde kein Antrag dazu gestellt. Sie befinden sich auch nicht in einer Situation, in der Sie aufgehört haben, Ihre Schulden rechtzeitig zu begleichen.

Sie sind verfügungsberechtigt oder werden von der Person vertreten, die Sie rechtlich vertreten und in Ihrem Namen handeln kann.

Der Wert der Bestellung ist nicht niedriger oder höher als der Betrag, den der Händler Ihnen zur nachträglichen Zahlung gestattet;

Durch die Angabe Ihrer Daten zur Nutzung der AfterPay-Zahlungslösung erteilen Sie ausdrücklich die Zustimmung zur Verarbeitung und Überprüfung Ihrer Daten, damit AfterPay den Antrag auf Zahlung ordnungsgemäß und sorgfältig prüfen und mitteilen kann, ob er (vorläufig) akzeptiert wurde;

Mit diesem Antrag auf Zahlung mit AfterPay erklären Sie, dass Sie die aus Ihrer Bestellung resultierenden Zahlungsverpflichtungen vollständig und rechtzeitig durch Zahlung an AfterPay in Heerenveen erfüllen können und werden.

Artikel 2 Zahlungsweise

2.1. Ihre Wahl, mit dem Nachzahlungsservice AfterPay von AfterPay zu bezahlen, bedeutet nach Annahme Ihres Antrags, dass die Rechte bezüglich des von Ihnen geschuldeten Betrags aufgrund Ihrer Bestellung vom Händler an AfterPay übertragen werden. Das bedeutet, dass Sie nach Annahme durch AfterPay nur noch befreiend an AfterPay zahlen können. AfterPay sendet Ihnen hierfür eine Rechnung mit dem geschuldeten Betrag, getrennt von der Lieferung der Bestellung. Die Rechnung kann digital per E-Mail oder über die standardisierte europäische Lastschrift erfolgen. Wenn Sie an jemand anderen als AfterPay zahlen, bleibt Ihre Zahlungsverpflichtung gegenüber AfterPay bestehen. Sie müssen dann gegebenenfalls (nochmals) zahlen, nämlich an AfterPay in Heerenveen.

2.2. AfterPay behält sich das Recht vor – soweit gesetzlich zulässig –, eventuelle Kosten der Zahlung und/oder andere Kosten im Falle einer Rücksendung der Bestellung durch Sie nicht zu erstatten.

2.3. Wenn Sie sich für den Nachzahlungsservice AfterPay in Kombination mit SEPA-Lastschrift entscheiden, ermächtigen Sie AfterPay ausdrücklich zur automatischen Einziehung der (Liefer-)Kosten von dem von Ihnen angegebenen (Bank-)Konto, und Sie haben befreiend bezahlt, sobald die Einziehung erfolgreich erfolgt ist und die Frist für die Rückbuchung abgelaufen ist. Sobald Ihr Antrag auf Zahlung über AfterPay akzeptiert wurde und Sie über die standardisierte europäische Lastschrift bezahlen werden, senden wir Ihnen eine Vorabinformation, in der wir Ihren Lastschriftauftrag bestätigen. Diese Vorabinformation erhalten Sie 5 Tage, bevor wir einziehen werden. Durch die Wahl des AfterPay-Zahlungsservice stimmen Sie der Frist von 5 Tagen zu.

2.4. AfterPay ist befugt, die gleichen Rechte auszuüben, die der Händler aufgrund der Bestellung Ihnen gegenüber ausüben kann/konnte.

2.5. AfterPay ist jederzeit befugt, die Forderung an Sie einseitig auf einen Dritten zu übertragen.

Artikel 3 Kosten des Zahlungsauftrags

3.1. Eventuelle (bank-)Verarbeitungskosten von Zahlungsaufträgen des Antragstellers gehen zu Ihren Lasten und auf Ihr Risiko.

3.2. Wenn Sie die Möglichkeit gewählt haben, per SEPA-Lastschrift zu bezahlen, müssen Sie sicherstellen, dass das von Ihnen angegebene Konto ausreichend gedeckt ist. Für die Nicht-Einziehung des geschuldeten Betrags von Ihrem Konto kann AfterPay Gebühren erheben (Erhöhung). Sie können dies verhindern, indem Sie rechtzeitig bezahlen. Wenn es AfterPay nicht gelingt, den Betrag einzuziehen, auch nachdem Sie in Verzug geraten sind, wird die Forderung an ein Inkassobüro übergeben und Ihnen werden höhere Kosten in Rechnung gestellt (außergerichtliche Inkassokosten).

3.3. Bis einen Tag vor der Lastschrifttransaktion können Sie den Lastschriftauftrag gesetzlich widerrufen. In diesem Fall findet Artikel 6.1 Anwendung und AfterPay kann zusätzlich zu den in Artikel 6 genannten Bestimmungen Kosten in Rechnung stellen.

Artikel 4 Zahlungsfrist

Ihre Zahlung muss AfterPay innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zugegangen sein, es sei denn, es wurde schriftlich eine andere Frist mit Ihnen vereinbart.

Artikel 5 Adressänderung

Sie sind verpflichtet, AfterPay über jede Änderung Ihrer (E-Mail-)Adresse zu informieren. Solange AfterPay keine Adressänderung erhalten hat, gelten Sie als an der zuletzt bei AfterPay bekannten Adresse ansässig. Adressänderungen müssen per E-Mail oder schriftlich an den Kundendienst von Arvato Finance B.V. unter dem Namen AfterPay, Postfach 434 8440 AK Heerenveen, Telefon 020 7230 270, mitgeteilt werden. Für ein Telefongespräch mit AfterPay zahlen Sie nur die Kosten Ihres Telefonanbieters.

Artikel 6 Verzug

6.1. Wenn Sie nicht innerhalb der in Artikel 4 genannten Frist bezahlen, wird der geschuldete Betrag sofort fällig und Sie geraten ohne weitere Mahnung in Verzug.

6.2. Wenn Sie nicht innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum bezahlt haben, sendet AfterPay Ihnen eine Erinnerung, um Sie auf die Überschreitung der Zahlungsfrist hinzuweisen. Wenn Sie dieser Erinnerung nicht nachkommen, sendet AfterPay Ihnen eine (zweite) schriftliche Erinnerung und erhöht den geschuldeten Betrag um Verwaltungsgebühren. Wenn Sie auch dieser Erinnerung nicht nachkommen und AfterPay Ihnen eine Mahnung senden muss, werden die Verwaltungsgebühren erneut erhöht.

6.3. Ab dem Datum, an dem Sie in Verzug geraten, ist AfterPay berechtigt, die gesetzlichen Zinsen pro Monat auf den von Ihnen geschuldeten Betrag zu berechnen. Außerdem sind Sie gemäß dem Gesetz über Inkassokosten Verwaltungsgebühren für die von AfterPay versandten Zahlungserinnerungen schuldig, und AfterPay wird Ihnen alle angemessenen Kosten zur Beitreibung der Forderung, sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich, in Rechnung stellen. AfterPay ist bei Wahl der automatischen Lastschrift oder einmaligen Ermächtigung berechtigt, den gesamten geschuldeten Betrag einschließlich Kosten und Zinsen mittels automatischer Lastschrift oder einmaliger Ermächtigung von Ihrem Bankkonto abzubuchen. Der Mindestbetrag, den AfterPay im Falle von Verzug für außergerichtliche Inkassokosten in Rechnung stellt, beträgt 40 € (vierzig Euro).

6.4. Wenn durch Ihnen zurechenbares Verschulden (Vertragsverletzung) Kosten entstanden sind, werden nachträglich von Ihnen geleistete Zahlungen zunächst auf die inzwischen entstandenen Kosten angerechnet. Erst nachdem die entstandenen Kosten vollständig beglichen sind, kann Ihre Zahlung auf den ursprünglich geschuldeten Betrag angerechnet werden.

Artikel 7 Schutz personenbezogener Daten natürlicher Personen und Datennutzung

AfterPay respektiert die Privatsphäre jedes Einzelnen und stellt sicher, dass Informationen von natürlichen Personen vertraulich behandelt werden. AfterPay verarbeitet personenbezogene Daten zur Bestätigung Ihrer Identität, zur Prüfung, ob Sie nachträglich bezahlen können, aus administrativen Gründen, zur Betrugsbekämpfung, zur Risikobewertung, zur Verhinderung von Geldwäsche und zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen. Ein personenbezogenes Datum ist eine Information, die direkt oder indirekt auf Sie zurückführbar ist.

Nachfolgend finden Sie Beispiele für die Arten von personenbezogenen Daten, die AfterPay verarbeiten darf:

Kontaktinformationen: Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Telefonnummer

Zahlungsinformationen: Rechnungsdaten, Kontonummer

Finanzinformationen: negative Zahlungshistorie, WSNP-Meldung

Informationen zu Waren/Dienstleistungen: Details zu Ihrer Bestellung

Historische Informationen: Ihre Bestellhistorie bei AfterPay

Wir verwenden die Daten, die Sie uns zuvor zur Verfügung gestellt haben, wieder und dürfen diese Informationen mit einer Kreditauskunftei und Unternehmen zur Bekämpfung von Geldwäsche teilen, um Ihre Kreditwürdigkeit zu prüfen, eine Risikobewertung durchzuführen und Ihre Identität zu bestätigen, bevor Sie AfterPay nutzen können.

Wenn Sie zuvor die Dienste von AfterPay genutzt haben, können Informationen von Ihnen beispielsweise aus administrativen Gründen gespeichert worden sein. Wo immer möglich, wird AfterPay diese Informationen verwenden, um Ihre Identität zu bestätigen und die Nutzung von AfterPay zu vereinfachen. AfterPay nutzt elektronische Kommunikation (E-Mail, SMS), um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Sie haben das Recht auf Einsichtnahme in die personenbezogenen Daten, die AfterPay von Ihnen hat, auf Berichtigung dieser Daten und auf deren Löschung. Diese Anfragen können an privacy@afterpay.nl gesendet werden.

Ihre personenbezogenen Daten können an den Webshop, bei dem Sie bestellt haben (aus administrativen Gründen), und an Behörden oder andere staatliche Einrichtungen weitergegeben werden, wenn AfterPay dazu verpflichtet ist. AfterPay darf Ihre personenbezogenen Daten auch an andere Unternehmen innerhalb der Arvato Financial Solutions Group weitergeben.

AfterPay ist letztverantwortlich für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten und verweist auf seine Datenschutzerklärung für eine vollständige Beschreibung der Verarbeitung personenbezogener Daten durch AfterPay. Mit der Zustimmung zu diesen Bedingungen stimmen Sie auch der Datenschutzerklärung zu.

Artikel 8 Cookies

AfterPay verwendet Cookies auf seiner Website. Cookies sind kleine Dateien, die vorübergehend auf Ihrer Festplatte abgelegt werden und zur Sammlung von Informationen über die Nutzung der AfterPay-Website dienen. Dies ermöglicht es, Ihren Computer bei einem erneuten Besuch unserer Website automatisch zu erkennen. Abhängig von Ihren Einstellungen kann Ihr Internetbrowser Cookies automatisch akzeptieren. Sie können Ihre Browsereinstellungen jederzeit ändern und die AfterPay-Website auch ohne Cookies nutzen.

Artikel 9 Haftung

9.1. AfterPay kann nur für Schäden haftbar gemacht werden, die auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind oder die aufgrund zwingender Rechtsvorschriften in ihrem Risikobereich liegen. AfterPay haftet niemals für Folgeschäden oder Betriebsschäden, indirekte Schäden und entgangenen Gewinn oder Umsatz.

9.2. Wenn AfterPay aus irgendeinem Grund zur Entschädigung eines Schadens verpflichtet ist, wird die Entschädigung niemals einen Betrag übersteigen, der dem Rechnungswert des Produkts oder der Dienstleistung entspricht, durch die der Schaden verursacht wurde.

Artikel 10 Anwendbares Recht und zuständiges Gericht

Auf die Dienstleistungen von AfterPay und alle von ihr geschlossenen Verträge ist niederländisches Recht anwendbar. Streitigkeiten werden dem zuständigen Gericht in Nord-Niederlanden vorgelegt, es sei denn, das Gesetz weist ausdrücklich ein anderes Gericht als zuständig aus.

ZAHLUNGSBEDINGUNGEN FÜR UNTERNEHMEN

Die vorliegenden Vertragsbedingungen gelten für den Besuch der AfterPay-Website, den Antrag des Kunden auf nachträgliche Zahlung und dessen Prüfung sowie nach Genehmigung des Antrags für den Nachzahlungsservice AfterPay. Der in den folgenden Artikeln verwendete Begriff „Antragsteller“ bezeichnet das Unternehmen, das einen Antrag auf Nutzung des Nachzahlungsservice von AfterPay stellt.

Artikel 1 Antragsprüfung

Wenn Sie als Unternehmen (im Folgenden auch „Unternehmen“) beantragen, den Lieferanten über den Nachzahlungsservice (AfterPay®) von Arvato Finance B.V., die unter dem Namen AfterPay (im Folgenden „AfterPay“) firmiert, bezahlen zu dürfen, führt dies nicht unmittelbar zu einer Vereinbarung, bei der Sie über AfterPay bezahlen dürfen. Der Lieferant und AfterPay behalten sich ausdrücklich das Recht vor, einen Antrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Sie erhalten möglichst sofort online angezeigt, ob Ihr Antrag genehmigt wird oder nicht, bzw. ob er unter Vorbehalt genehmigt wird. Diese vorläufige Genehmigung ist grundsätzlich nur das Ergebnis einer Datenprüfung durch uns. Auf Wunsch können Sie eine schriftliche Mitteilung mit Angabe der Gründe erhalten. Sie können sich auch nach einem Werktag telefonisch an den AfterPay-Kundenservice wenden.

AfterPay kann innerhalb eines Werktages nach anfänglicher vorläufiger Annahme Ihres Antrags auf Zahlung mit AfterPay® diesen in eine Ablehnung des Antrags umwandeln und somit die Nutzung einer Zahlung mit AfterPay® ablehnen. Die vorläufige Annahme hängt damit zusammen, dass die Genehmigung vorläufig ausschließlich das Ergebnis einer begrenzten Datenprüfung ist.

Jeder Lieferant ist berechtigt, bei Abschluss eines Kaufvertrags mit einem Verbraucher diesen zu prüfen. Hierfür nutzt der Lieferant AfterPay, wenn Sie als Unternehmen sich für die Zahlung mit AfterPay® entscheiden. Hierfür sind die folgenden Daten erforderlich:

Die Namens-, Adress- und Kontaktdaten. Diese Adresse darf kein Postfach sein und muss in den Niederlanden liegen;

Die Registernummer des Unternehmens im Handelsregister der Handelskammer;

Die Namen des Inhabers des Einzelunternehmens oder der Gesellschafter der Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die das Unternehmen bei der Antragstellung rechtlich vertreten, bei einer GmbH oder AG die Person, die diese Gesellschaft beim Abschluss dieses Kaufs oder der Dienstleistung, für die Sie als Unternehmen die Zahlung über AfterPay beantragen, rechtlich vertreten darf;

Die Bankkontonummer des Unternehmens, das die Zahlung mit AfterPay® beantragt.

Um mit AfterPay® bezahlen zu können, müssen Sie als Unternehmen die folgenden Bedingungen erfüllen:

Das Unternehmen hat eine Rechnungs- und Lieferadresse in den Niederlanden. Diese Adresse darf kein Postfach sein;

Das Unternehmen ist nicht für insolvent erklärt, befindet sich nicht im Zahlungsaufschub, oder (bei Personengesellschaften und Einzelunternehmen) Sie stehen nicht unter Vormundschaft oder Betreuung, oder es wurde kein Antrag dazu gestellt. Das Unternehmen befindet sich auch nicht in einer Situation, in der es aufgehört hat, seine Schulden rechtzeitig zu begleichen.

Sie werden als Unternehmen von der Person vertreten, die das Unternehmen rechtlich vertreten und in dessen Namen handeln kann.

Der Wert der Bestellung ist nicht niedriger oder höher als der Betrag, den der Lieferant Ihnen zur nachträglichen Zahlung gestattet;

Durch die Angabe der Unternehmensdaten zur Nutzung der AfterPay®-Zahlungslösung erteilen Sie im Namen des Unternehmens ausdrücklich die Zustimmung zur Verarbeitung und Überprüfung dieser Daten, damit AfterPay den Antrag auf Zahlung ordnungsgemäß und sorgfältig prüfen und mitteilen kann, ob er (vorläufig) akzeptiert wurde;

Mit diesem Antrag auf Zahlung mit AfterPay® erklärt das Unternehmen, dass es die aus Ihrer Bestellung/Ihrem Dienstleistungsauftrag resultierenden Zahlungsverpflichtungen vollständig und rechtzeitig durch Zahlung an AfterPay in Heerenveen erfüllen kann und wird.

Artikel 2 Zahlungsweise

Ihre Wahl, mit dem Nachzahlungsservice AfterPay® von AfterPay zu bezahlen, bedeutet nach Annahme Ihres Antrags, dass die Rechte bezüglich des von Ihnen als Unternehmen geschuldeten Betrags aufgrund Ihrer Bestellung/Ihres Dienstleistungsauftrags vom Lieferanten an AfterPay übertragen werden. Das bedeutet, dass Sie nach Annahme durch AfterPay nur noch befreiend an AfterPay zahlen können. AfterPay sendet Ihnen als Unternehmen hierfür eine Rechnung mit dem geschuldeten Betrag, getrennt von der Lieferung der Bestellung. Die Rechnung kann digital per E-Mail oder auf Papier per Post oder über die standardisierte europäische Lastschrift erfolgen. Wenn das Unternehmen an jemand anderen als AfterPay zahlt, bleibt die Zahlungsverpflichtung gegenüber AfterPay bestehen. Das Unternehmen muss dann gegebenenfalls (nochmals) zahlen, nämlich an AfterPay in Heerenveen.

AfterPay behält sich das Recht vor – soweit gesetzlich zulässig –, eventuelle Kosten der Zahlung und/oder andere Kosten im Falle einer Rücksendung der Bestellung/Auflösung des Vertrages mit dem Lieferanten durch Sie nicht zu erstatten.

Wenn das Unternehmen sich für den Nachzahlungsservice AfterPay® in Kombination mit SEPA-Lastschrift entscheidet, ermächtigen Sie als Unternehmen AfterPay ausdrücklich zur automatischen Einziehung der Kosten von dem vom Unternehmen angegebenen (Bank-)Konto, und es wurde befreiend bezahlt, sobald die Einziehung erfolgreich erfolgt ist und die Frist für die Rückbuchung abgelaufen ist. Sobald Ihr Antrag auf Zahlung über AfterPay® akzeptiert wurde und das Unternehmen über die standardisierte europäische Lastschrift bezahlen wird, senden wir dem Unternehmen eine Vorabinformation, in der wir diesen Lastschriftauftrag bestätigen. Diese Vorabinformation erhält das Unternehmen 5 Tage, bevor wir einziehen werden. Durch die Wahl des AfterPay®-Zahlungsservice stimmen Sie als Unternehmen der Frist von 5 Tagen zu.

AfterPay ist befugt, die gleichen Rechte auszuüben, die der Lieferant aufgrund der Bestellung/Dienstleistung gegenüber Ihrem Unternehmen ausüben kann/konnte.

AfterPay ist jederzeit befugt, die Forderung gegen das Unternehmen einseitig an einen Dritten abzutreten.

Artikel 3 Kosten des Zahlungsauftrags

Etwaige (Bank-)Bearbeitungsgebühren für Zahlungsaufträge des Unternehmens gehen zu dessen Lasten und Risiko.

Wenn das Unternehmen die Zahlung per Standard-SEPA-Lastschrift gewählt hat, muss das Unternehmen sicherstellen, dass auf dem vom Unternehmen angegebenen Kontoauszug ausreichend Guthaben vorhanden ist. Für den Fall, dass der geschuldete Betrag nicht vom Bankkonto des Unternehmens eingezogen werden kann, kann AfterPay Kosten (Erhöhung) in Rechnung stellen. Dies kann durch rechtzeitige Zahlung vermieden werden. Sollte AfterPay die Lastschrift nicht erfolgreich durchführen können, auch nachdem das Unternehmen in Verzug geraten ist, wird die Forderung zur Beitreibung übergeben und höhere Kosten (außergerichtliche Inkassokosten) in Rechnung gestellt.

Bis einen Tag vor der Lastschrifttransaktion kann das Unternehmen den Lastschriftauftrag gesetzlich widerrufen. In diesem Fall findet Artikel 6.1 Anwendung und AfterPay kann neben den in Artikel 6 festgelegten Bestimmungen auch Kosten in Rechnung stellen.

Artikel 4 Zahlungsfrist

Die Zahlung, die das Unternehmen durch den Abschluss des Vertrages mit dem Lieferanten schuldet, muss AfterPay innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach Rechnungsdatum zugegangen sein, es sei denn, es wurde schriftlich eine andere Frist mit Ihnen als Unternehmen vereinbart.

Artikel 5 Adressänderung

Sie als Unternehmen sind verpflichtet, AfterPay über jede Adress- und E-Mail-Änderung zu informieren. Solange AfterPay keine Adressänderung erhalten hat, gilt das Unternehmen als an der zuletzt bei AfterPay bekannten Adresse ansässig. Adressänderungen müssen per E-Mail oder schriftlich an den Kundenservice von Arvato Finance B.V. h/o AfterPay, Postbus 434, 8440 AK Heerenveen, Telefon 020 - 7 230 270 mitgeteilt werden.

Artikel 6 Verzug

Zahlt das Unternehmen nicht innerhalb der in Artikel 4 genannten Frist, ist der geschuldete Betrag sofort fällig und Sie als Unternehmen geraten ohne weitere Mahnung in Verzug.

Zahlen Sie als Unternehmen nicht innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum, sendet AfterPay dem Unternehmen eine Mahnung, um auf die Überschreitung der Zahlungsfrist hinzuweisen. Reagiert das Unternehmen nicht auf diese Mahnung, sendet AfterPay eine (zweite) schriftliche Mahnung und erhöht den geschuldeten Betrag um Bearbeitungsgebühren. Wird auch auf diese Mahnung nicht reagiert und AfterPay muss eine Mahnung senden, werden die Bearbeitungsgebühren erneut erhöht.

Ab dem Datum, an dem das Unternehmen in Verzug gerät, ist AfterPay berechtigt, den gesetzlichen Zinssatz pro Monat auf den vom Unternehmen geschuldeten Betrag zu berechnen, außerdem schulden Sie als Unternehmen Bearbeitungsgebühren im Zusammenhang mit den von AfterPay versandten Zahlungserinnerungen und AfterPay wird alle angemessenen Kosten zur Eintreibung, sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich, in Rechnung stellen. AfterPay ist bei Wahl der automatischen Lastschrift oder einmaligen Ermächtigung berechtigt, den gesamten geschuldeten Betrag einschließlich Kosten und Zinsen mittels automatischer Lastschrift oder einmaliger Ermächtigung vom Bankkonto des Unternehmens abzubuchen. Der Mindestbetrag, den AfterPay für außergerichtliche Inkassokosten im Falle des Verzugs in Rechnung stellt, beträgt 40 € (vierzig Euro).

Wenn aufgrund eines dem Unternehmen zuzurechnenden Versäumnisses (Vertragsverletzung) Kosten entstanden sind, werden nachträglich vom Unternehmen geleistete Zahlungen zunächst auf die inzwischen entstandenen Kosten angerechnet. Erst nachdem die entstandenen Kosten vollständig beglichen sind, kann die Zahlung auf den ursprünglich vom Unternehmen geschuldeten Betrag angerechnet werden.

Artikel 7 Schutz personenbezogener Daten natürlicher Personen und Datenverwendung

AfterPay respektiert die Privatsphäre jedes Einzelnen und stellt sicher, dass Informationen von natürlichen Personen vertraulich behandelt werden. AfterPay verweist hierzu auf seine Datenschutzerklärung, die auf seiner Website www.afterpay.nl veröffentlicht ist. Dort können Sie alles über die Verarbeitung personenbezogener Daten nachlesen, sowie Anfragen zur Einsichtnahme in die verarbeiteten personenbezogenen Daten und die Art und Weise der Ausübung der Rechte, die sich aus dem Datenschutzgesetz ergeben.

Artikel 8 Haftung

AfterPay haftet nur für Schäden, die auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind oder die aufgrund zwingender Rechtsvorschriften in ihren Risikobereich fallen. AfterPay haftet niemals für Folge- oder Geschäftsschäden, indirekte Schäden sowie entgangenen Gewinn oder Umsatz.

Sollte AfterPay aus irgendeinem Grund zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet sein, so übersteigt der Schadenersatz niemals einen Betrag, der dem Rechnungswert des Produkts oder der Dienstleistung entspricht, durch die der Schaden verursacht wurde.

Artikel 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Für die Dienstleistungen von AfterPay und alle von ihr geschlossenen Verträge gilt niederländisches Recht. Streitigkeiten werden dem zuständigen Gericht in Zwolle vorgelegt, es sei denn, das Gesetz weist ausdrücklich ein anderes Gericht als zuständig aus.